Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten um externe Datenträger wie externe Festplatten* oder externe SSDs* an einen Computer anzuschließen. Zwar baut USB seit seiner Entwicklung seine führende Position immer weiter aus, allerdings gibt es auch eine Vielzahl anderer Systeme, jeweils mit ihren ganz eigenen Vor- und Nachteilen. Insbesondere am Anfang der Entwicklung waren die Übertragungsgeschwindigkeiten von USB noch relativ gering, so dass andere Systeme hier punkten konnten. Außerdem ist bis heute USB nicht gleich USB. So gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher USB-Stecker und Versionen, die nur zum Teil kompatibel sind.

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Mittlerweile geht der Trend klar zum USB-C Stecker. Das bedeutet aber nicht, dass andere Stecksysteme ausgestorben sind. Im Gegenteil. Da die Nutzungszeiträume von Computern immer länger werden, wird es noch viele Jahre dauern bis sich USB-C wirklich durchgesetzt hat.

In diesem Beitrag stelle ich die gebräuchlichsten Steckverbindungen für externe Datenträger, sowie deren Vor- und Nachteile vor. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl anderer Steckverbindungen, vor allem zum Anschluss von Bildschirmen. in diesem Beitrag soll es aber primär um Steckverbindungen für externe Datenträger und insbesondere um USB gehen.

eSATA – external SATA

eSata SteckerFür den Anschluss interner Festplatten ist SATA auch heute noch die Standardschnittstelle. Auch wenn der Trend, gerade bei internen SSDs zum schnelleren PCI-Express geht, werden auch SSDs meist noch über SATA angeschlossen. Da sich externe und interne Datenträger nicht unterscheiden, braucht jede externe USB-Festplatte eine kleine Platine im Gehäuse, welche die USB-Signale in SATA-Signale übersetzt. 

Daher dachte man sich, es würde ja Sinn machen, externe Datenträger ebenfalls direkt über SATA anzusprechen, anstatt den Umweg über USB zu gehen. Aus diesem Grund wurde die eSATA-Schnittstelle, bzw. der eSATA-Stecker entwickelt. Hierbei handelt es sich auch heute noch um eine der schnellsten Schnittstellen um einen externen Datenträger mit dem Computer zu verbinden. Ein über eSATA angeschlossener Datenträger kann bis zu 6 GBit/s, was etwa 750 MByte/s entspricht, an DAten übertragen.

Wirklich durchgesetzt hat sich eSATA aber nicht. Und leider bringt es auch einige Nachteile mit sich. So konnte man sich bei der Entwicklung nicht auf eine einheitliche Methode einigen, wie ein Datenträger bein Ein- bzw. Ausstecken am System an- und abgemeldet wird. Das bedeutet, dass das Betriebssystem nicht weiß ob es sich um einen externen oder internen Datenträger handelt, die unterschiedlich behandelt werden (Stichwort: USB-Stick sicher entfernen). Dadurch kann es zu Datenverlusten kommen, wenn der Datenträger im laufenden Betrieb ausgesteckt wird.


Firewire, bzw. IEEE 1394

Bei IEE 1394 handelt es sich ebenfalls um einen Bus zur Datenübertragung für externe Datenträger und andere Geräte. 1394 ist die Bezeichnung des Standards. Besser bekannt ist er jedoch unter dem Name Firewire, wobei es sich um eine entsprechende Marke von Apple handelt. Besonder bei Applegeräten war Firewire lange Zeit weit verbreitet. Außerhalb des Appleuniversums hat Firewire allerdings nie große Verbreitung gefunden. Firewire wird heute vor allem noch in der Ton- und Videotechnik eingesetzt.

Allerdings waren gerade in den Anfangszeiten von USB die Übertragungsraten von Firewire deutlich höher. Im Gegensatz zu USB konnte Firewire außerdem Daten gleichzeitig senden und empfangen, während USB 2.0 Daten nur in jeweils eine Richtung übertragen konnte. FireWire 400 überträgt bis zu bis zu 400 MBbit/s (etwa 50 MByte/s ). Der Nachfolger FireWire 800 ist etwa doppelt so schnell.


Verschiedene USB-Versionen und Übertragungsraten

Mittlerweile hat sich USB als der Standard für den Anschluss externer Datenträger und anderer Geräte durchgesetzt, auch wenn am Anfang viele unterschiedliche Steckverbindungen konkurriert haben. So gab es beispielsweise auch noch die parallele und serielle Schnittstellen. Durch die hohe Benutzerfreundlichkeit und die Unterstützung von Plug-and-Play konnte sich USB schnell durchsetzten. Allerdings ist USB nicht gleich USB.

Mit der weiteren Entwicklung kamen immer neue Stecker und Übertragungstechniken hinzu. Spannend ist hier insbesondere USB-C, da über diesen stecker nicht nur USB-Signale, sondern auch andere Protokolle wie Thunderbold übertragen werden können. Damit können z.B. auch Bildschirme direkt am USB-C Port betrieben werden. Allerdings wird es damit auch immer komplizierter, da ein Gerät das an einem USB-C Anschluss funktioniert, an einem anderen vielleicht nicht funktioniert. Das liegt daran, dass nicht einmal im selben Computer alle USB-C Anschlüsse die selben Funktionen unterstützen. Sofern man nur einen externen Datenträger anschließen möchte, sollten hierbei allerdings keine Probleme auftreten.

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Mit der Zeit wurde die Datenübertragung über USB immer schneller.

  • USB 1.0 Low Speed hatte eine Übertragungsrate von 1,5MBit/s, das entspricht 0,19 MByte/s.
  • USB 1.1 konnte in der Full-Speed-Version (FS) maximal 12 MBit/s übertragen, etwa 1,5 MByte/s.
  • USB 2.0 High-Speed-Version (HS) bringt es auf 480MBit/s, etwa 60 MByte/s.
  • USB 3.0 (SuperSpeed USB) erhöhte auf 5GBit/s, also 625MByte/s.
  • USB 3.1 (SuperSpeed+) überträgt 10GBit/s, was 1.250 MByte/s entspricht.

Welche USB-Stecker gibt es?

Auch wenn die Zukunft beim USB-C Stecker liegt, hängt es vor allem vom vorhandenen Computer ab, welche Steckverbindung verwendet werden kann. Bei USB sind beispielsweise folgende Stecker üblich.

USB 3.0 Typ B Stecker

USB 3.0 Typ B
Der Typ B Stecker ist für den Anschluss am externen Datenträger gedacht. Die hier gezeigte große Version findet man vor allem bei externen 3,5 Zoll Festplatten oder anderen Peripheriegeräten.


USB 3.0 Typ A Stecker

USB 3.0 Typ A
Der USB 3.0 Typ A Stecker ist wohl einer der bekanntesten USB-Stecker. Die blaue Färbung zeigt, dass der Stecker über zusätzliche Kontakte verfügt und die hohen Übertragungsraten von USB 3.0 unterstützt. Der Typ A Stecker ist für den Anschluss am Computer gedacht. Auf der anderen Seite des Kabels befindet sich häufig ein Typ B Stecker.


USB 3.0 Micro B Stecker

USB 3.0 Micro B
Der USB 3.0 Micro B Stecker ist normalerweise das Gegenstück zum USB 3.0 Typ A Stecker. Diesen Stecker findet man häufiger bei externen 2,5 Zoll Festplatten oder externen SSDs. Die schmale USB2.0-Version dieses Steckers findet man sehr häufig bei Android Smartphones. Zur schnelleren Datenübertragung wurde der USB 3.0 Micro B Stecker mit zusätzlichen Kontakten versehen und verbreitert.


USB Typ A Stecker

USB Typ A
Dieser Stecker entspricht vom Formfaktor dem oberen USB 3.0 Typ A Stecker und ist auch kompatibel zu diesem. USB Typ A Stecker mit schwarzer oder weißer Farbe haben allerdings weniger Kontakte und unterstützen lediglich den langsameren USB 2.0 Standard. USB 3.0 Stecker kann man an der blauen Farbe erkennen.


USB Typ B Stecker

USB Typ B
USB Typ B Stecker. Auch dieser Stecker ist niedriger und hat weniger Kontakte als die blaue USB 3.0 Version. Dieser Stecker mit weißer oder schwarzer Farbe unterstützen lediglich denUSB 2.0 Standard oder darunter.


USB 2 Micro B Stecker

Micro B
Der USB Micro B Stecker war und ist der Standardstecker vieler Smartphones, auch wenn er hier langsam aber sicher von USB-C verdrängt wird. Der Micro B Stecker unterstützt die Übertragungsraten von USB 2.0.


USB 2.0 Mini B Stecker

Mini B
Der Stecker ist heute nur noch selten anzutreffen und unterstützt USB 2.0. Er ist manchmal noch bei Digitalkameras eingesetzt und war, auch als Steckverbinder für Smartphones, der Vorgänger des Micro-USB Steckers.firewire


USB C Stecker

USB Typ C
Der USB Typ C Stecker ist wohl der Stecker der Zukunft. Der USB Typ C Stecker lässt sich in beliebiger Richtung einstecken und unterstützt den schnellen USB 3.1 Standard. Außerdem lassen sich über USB-C nicht nur externe Datenträger, Mäuse und Tastaturen anschließen. Da über den USB-C Stecker nicht nur USB übertragen werden kann, sondern auch andere Protokolle, können hierüber beispielsweise auch Displays direkt angesteuert werden.

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Seit ich Computer nutze, habe ich eine Vielzahl an Steckverbindungen kommen und gehen sehen. Alle hatten ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Offensichtlich ist aber immer der Trend zu kleineren Steckverbindungen. Während externe Datenträger früher teilweise über 10 cm breite SCSI-Stecker mit zusätzlicher Verriegelung verbunden wurden, erfolgt die Verbindung heute mit einem 0,5cm breiten USB-C Stecker.

Ob der USB-Typ C Stecker durch seine Vielseitigkeit wirklich zukunftssicher ist, wird erst die Zeit zwigen. Vielleicht sehen wir in ein paar Jahren ja wieder einen neuen,verbreiterten USB-Tyb D Stecker mit mehr Pins und höhere Übertragungsrate.


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