Mit Windows Vista hat Microsoft den Leistungsindex eingeführt. Beim Leistungsindex handelt es sich um einen einfachen Benchmark, der die Leistungs des Computers bewertet. Dabei werden verschiedene Komponenten wie Prozessor, Datenträger, Grafikkarte usw. getestet und deren Leistungsfähigkeit mit einer Zahl bewertet.

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Die Skala reicht in Windows Vista von 1,0 (niedrigster Wert, geringe Leistung) bis 5,9 (höchster Wert, hohe Leistung), in Windows 7 von 1,0 bis 7,9 und in Windows 8 und Windows 10 von 1,0 bis 9,9. Die Gesamtwertung ist beim Leistungsindex kein Durchschnittswert, sondern entspricht dem schlechtesten Einzelwert.

Der Leistungsindex ist eine einfache und schnelle Möglichkeit die Leistungsfähigkeit eines Systems einzuschätzen und zu vergleichen. Außerdem lassen sich damit leicht die Leistungsschwächsten Komponenten identifizieren.

Da der Leistungsindex bereits in Windows integriert ist, können damit beispielsweise auch Computersysteme in einem Laden bewertet werden, oder Systeme auf denen man keine Software installieren darf.

Leider wurde die Anzeige des Leistungsindex mit Windows 8.1 entfernt. Vorhanden ist der Leistungsindex aber nach wie vor und lässt sich auf zwei Arten anzeigen. Entweder über die Powershell, ohne die Installation zusätzlicher Software, oder als grafische Darstellung mit Zusatzsoftware.

Leistungsindex in der PowerShell anzeigen

Die Powershell kann auf mehrere Weisen geöffnet werden. Beispielsweise mit einem Rechtsklick auf den Startbutton. Damit öffnet man ein Menü, über welches die PowerShell direkt gestartet werden kann. Oder man sucht einfach im Startmenü nach Powershell.

Um den Leistungsindex zu erstellen gibt man in die PowerShell folgenden Befehl ein.

winsat formal

Die Erstellung des Leistungsindex kann mehrere Minuten dauern und wird in einem zweiten Fenster durchgeführt. Wenn sich das zweite Fenster geschlossen hat ist der Leistungsindex verfügbar und kann mit folgendem Befehl abgerufen werden.

Get-WmiObject -Class Win32_WinSAT
Windows 10 Leistungsindex in PowerShell

Damit werden die einzelnen Bewertungen, sowie weitere Informationen zum System ausgegeben. Die Einzelwertungen haben folgende Bedeutung.

  • CPUScore = Prozessorleistung / Berechnungen pro Minute
  • D3DScore = 3D-Grafikleistung
  • DiskScore = Datentransfer des primären Datenträgers
  • GraphicsScore = Desktop-Grafikleistung für Windows
  • MemoryScore = Arbeitsspeicher / Speichervorgänge pro Sekunde
  • WinSPRLevel = Gesamtbewertung / entspricht der schlechtesten Einzelwertung

Leistungsindex unter Windows 10 grafisch anzeigen

Um den Leistungsindex unter Windows 10 in der von Windows 7 gewohnten Darstellung anzuzeigen, wird eine zusätzliche Software benötigt. Dies übernimmt das Tool ExperienceIndexOK, das kostenlos von der Herstellerseite herunter geladen werden kann und ohne Installation einsatzbereit ist.

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Nach dem Entpacken und Starten des Programms, wird der Leistungsindex in der bekannten Art und Weise angezeigt.

Leistungsindex mit ExperienceIndexOK angezeigt

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