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Killed by Google – So viele Dienste hat Google eingestellt

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Google hat den Ruf, nicht gerade zimperlich zu sein, wenn es darum geht, Produkte, bei denen der erwartete Erfolg ausbleibt, wieder einzustellen.

Das ist auch ein Grund, warum ich mich schwer tue, mich allzu fest an ein Google Produkt zu binden. Denn einige der mittlerweile eingestellten Produkte habe ich in der Vergangenheit auch mehr oder weniger intensiv genutzt.

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Da war z.B. Google Play Music. Im Gegensatz zu Spotify hat mich der Dienst aber nie überzeugt. Zu sehr hat man meiner Meinung nach auf Empfehlungen gesetzt, die von einem Algorithmus gesetzt, anstatt von Menschen gemachte Playlists zu erstellen. Immerhin 9 Jahre gab es den Dienst. Mittlerweile ist er eingestellt und Google setzt auf Youtube Music als Streaming Dienst.

Google Site Search war eine Möglichkeit, die Google Websuche in die eigene Webseite zu integrieren und die eigenen Inhalte damit zu durchsuchen. Das hatte ich vor langer Zeit, vor dem Siegeszug von WordPress, auch in Webseiten eingebaut. Heute habe ich dafür keinen Bedarf mehr und so geht es wohl den meisten Leuten, weshalb das Produkt 2018 nach immerhin 9 Jahren eingestellt wurde.

Picasa fand ich wirklich toll. Es war eine Software zum Verwalten der lokalen Bildersammlung. Die Software wurde leider 2015 eingestellt. Seither möchte Google, dass man Google Fotos in der Cloud nutzt.

Auch der Google Reader war ein Dienst, den ich sehr intensiv genutzt habe. Dass dieser 2013 eingestellt wurde, hat mich damals hart getroffen. RSS Feeds sind für mich auch heute noch wichtig. Um diese zu abonnieren und zu lesen bin ich auf Inoreader umgestiegen und nutze den Dienst bis heute.

Das soziale Netzwerk Google+ habe ich eigentlich nur aus Neugier und nicht wirklich intensiv genutzt. Irgendwie war bei mir kein echter Bedarf für ein zusätzliche soziales Netzwerk da. So ging es wohl zu vielen Leuten. Und das, obwohl Google+ mit viel Getöse gestartet und in alle Google-Dienste integriert wurde. Für die Nutzung von Google-Diensten war eine Zeitlang ein Google+ Account zwingend nötig. All das hat nicht geholfen um dem Netzwerk zu ausreichendem Erfolg zu verhelfen, weshalb es 2019 nach 8 Jahren eingestellt wurde.

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Dazu kommt eine Reihe von ehemaligen Google-Diensten, die ich kurze Zeit genutzt oder nur getestet habe. Beispielsweise Google Cardboard, eine VR Anwendung für einfache VR-Brillen, in welche man das Smartphone einsetzen konnte. Oder Tilt Brush, ein VR-Zeichenprogramm, das ich mit der Occulus Rift genutzt habe. Beides waren letztendlich nur Spielereien. Zumindest für mich.

Erinnerst du dich auch noch an Google-Dienste, die du genutzt hast, die jedoch eingestellt wurden?

Auf der Webseite Killed by Google findest du alle Google-Dienste, die in der Vergangenheit eingestellt wurde. Inklusive dem Datum der Veröffentlichung und wann das Produkt eingestellt wurde. Ich hatte viel Spaß daran, durch diese Liste zu scrollen.

Immerhin 243 Produkte sind insgesamt aufgelistet. Die Chance, dass auch einige dabei sind die du benutzt hast, ist also relativ groß.

Niko
Ich bin Niko, betreibe BitReporter und interessiere mich für jede Form von Technologie, die in unseren Alltag Einzug hält. Ich schreibe hier über Software und Hardware die ich verwende, sowie Probleme mit meiner Technik und Lösungen. Schließlich soll Technik nützlich sein und Spaß machen und nicht zusätzliche Arbeit verursachen.

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