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Chips und Bauteile auf dem Raspberry Pi 4 identifizieren

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Recht überraschend wurde der Raspberry Pi 4 vorgestellt und im Vergleich zu den Vorgängern hat sich eine Menge getan. So ist der neue Raspberry Pi 4 deutlich Leistungsfähiger, kann mit bis zu 8 GB RAM bestellt werden und unterstützt zwei Displays, um nur einige der Neuerungen zu nennen.

Auch wenn der Raspberry Pi 4 abwärtskompatibel zu seinen Vorgängern bleibt, so hat sich doch einiges auf dem kleinen Board getan. So gibt es am Raspberry Pi 4 Anschlüsse, die vorher nicht da waren und es sind neue Chips auf dem Board zu sehen.

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In untenstehender Übersicht findest du eine Auflistung der wichtigsten Komponenten, Bauteile und Anschlüsse auf dem Raspberry Pi 4, sowie deren Funktion.

Auflistung der Chips und Bauteile auf dem Raspberry Pi 4 und deren Funktion

Raspberry Pi 4 Bauteile
  • 01 – Das Herzstück des Raspberry Pi 4, der 1,5GHz Vierkern Cortex A72 Soc (System-On-A-Chip). Er enthält den Prozessor sowie die Video-Core-VI Grafikeinheit.
  • 02 – Der Arbeitsspeicher (LPDDR4-RAM). Je nach Modell handelt es sich dabei um 1/2/4 oder 8 GB Speicher.
  • 03 – Der Funkchip für WLAN (2,4 und 5 GHz) und Bluetooth, welcher jetzt auch Bluetooth 5.0 unterstützt.
  • 04 – PoE-Pins (Power over Ethernet). Erlauben die Stromversorgung des Raspberry Pi 4 über das Netzwerkkabel, sofern das Netzwerk PoE unterstützt.
  • 05 – Dieser Chip verbindet die Netzwerkschnittstelle mit der CPU.
  • 06 – USB-Controller mit USB 3.0 Unterstützung.
  • 07 – Gigabit-Ethernet Netzwerkbuchse
  • 08 – Die beiden schnellen USB 3.0 Verbindungen. Zu erkennen an der blauen Farbe. Diese sollte man zur Verbindung mit externen Datenträgern verwenden, da diese besonders von der hohen Geschwindigkeit profitieren.
  • 09 – Zwei langsamere USB 2.0 Ports. Diese können beispielsweise für Maus oder Tastatur genutzt werden, da die Geschwindigkeit hier keine Rolle spielt.
  • 10 – 3,5″ Klinke als Audio- sowie Composite-Videoausgang.
  • 11+12 – Micro-HDMI-Buchsen zum Anschluss von zwei Bildschirmen.
  • 13 – USB-C Buchse zur Stromversorgung. Daten können hierüber nicht übertragen werden. Durch einen Designfehler im Raspberry Pi 4 funktioniert die Stromversorgung mit „intelligenten“ USB-Stromkabeln die einen Chip zur Identifizierung der angeschlossenen Geräte nicht. In diesem Fall muss ein anderes Kabel ohne Chip verwendet werden. Oder man nutzt ein altes Micro-USB-Kabel mit einem USB-C Adapter. In späteren Versionen des Raspberry Pi 4 soll das Problem behoben werden.
  • 14 – Flachkabelverbinder zum Anschluss des offiziellen Raspberry Pi Touchscreens.
  • 15 – Steckplatz für die Micro-SD Karte auf der das Betriebssystem installiert wird.
  • 16 – Die GPIO-Leiste zum Anschluss und zur Steuerung weiterer Hardware. Beispielsweise einem An-/Ausschalter.
  • 17 – Anschluss für das offizielle Kameramodul.

Die Raspberry Pi 4 Anschlüsse

Folgende Anschlüsse sind im Raspberry Pi 4 verbaut.

  • Netzwerkanschluss (Gigabit-Ethernet).
  • Zwei schnelle USB 3.0 Typ-A Anschlüsse. Zu erkennen an der blauen Farbe.
  • Zwei langsamere USB 2.0 Typ-A Anschlüsse. Zu erkennen an der schwarzen Farbe.
  • USB-C zur Stromversorgung (keine Datenübertragung möglich).
  • 2x Micro-HDMI zum Anschluss von zwei Bildschirmen.
  • 3,5″ Klinke als Audio- sowie Composite-Videoausgang.

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Niko
Ich bin Niko, betreibe BitReporter und interessiere mich für jede Form von Technologie, die in unseren Alltag Einzug hält. Ich schreibe hier über Software und Hardware die ich verwende, sowie Probleme mit meiner Technik und Lösungen. Schließlich soll Technik nützlich sein und Spaß machen und nicht zusätzliche Arbeit verursachen.

10 Kommentare

  1. Hallo,
    der Raspi B4 hat einen neue Video-Core-VI- Grafikeinheit, nicht Video Core IV !!!

    Beste Grüße
    Pofoklempner

  2. Hi! Danke für den Artikel.
    IMHO richtig wäre:
    zu 2: 1 GB/ 2 GB/ 4 GB/ 8 GB Speicher…
    zu 12: Erste Micro-HDMI-Buchse (HDMI0) zum Anschluss des ersten Bildschirms.

    • Danke fürs aufmerksame lesen.
      Den 8GB Raspi gab es noch nicht, als ich den Artikel geschrieben habe. Das muss ich natürlich aktualisieren.
      Die Bezeichnungen der HDMI-Anschlüsse waren in der Tat vertauscht. Ich habe die Anschlüsse jetzt zusammengefasst.

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